Wer in einer Paritätischen Einrichtung arbeitet, arbeitet nicht irgendwo. Denn unsere Mitgliedsorganisationen sind gemeinnützig. Ganz kurz gesagt bedeutet das: Anders als auf dem sogenannten Freien Markt steht bei ihnen nicht das Geld an erster Stelle, sondern der Mensch. Gewinne müssen wieder reinvestiert werden und dürfen nicht an Vorstände oder Aktionäre abgegeben werden. Doch hinter der Gemeinnützigkeit steckt viel mehr als nur eine Rechtsform. Dahinter steckt ein Verständnis von Arbeit, die nicht nur profitorientiert ist und der alte Mensch, das Kita-Kind, die behinderte Person etc. nicht als Renditeobjekt angesehen wird.
Mit unserer Kampagne #EchtGut - Vorfahrt für Gemeinnützigkeit wollen wir diese Form des Arbeiten stärken. In diesem Digitalmagazin haben wir mal nachgeschaut wie es so ist, in einer gemeinnützigen Einrichtung zu arbeiten oder sie zu leiten. Sicherlich könnten viele unserer Interviewpartner*innen in der Wirtschaft viel mehr verdienen. Aber sie haben sich entschieden, in einer gemeinnützigen Einrichtung zu arbeiten und die Gesellschaft ein bisschen besser, gerechter und sozialer zu machen. Davon handelt unser neuestes Digitalmagazin.
Das Autonome Frauenzentrum Potsdam besteht schon seit über 30 Jahren. In dieser Zeit hat sich Frauenpolitik mehrfach gewandelt. Wichtig bleibt der Schutz von Frauen und die Möglichkeit, Rückzugsorte zu bieten. Ein Ortsbesuch.
Menschen, die für gemeinnützige Einrichtungen arbeiten, machen das nicht unbedingt fürs Geld. Die Sinnstiftung ist einigen mehr wert. Die Kette e.V. in Bergisch Gladbach ist dafür ein Beispiel.
Gemeinnützig den Armen helfen. Das machen die Suppenengel seit einem viertel Jahrhundert in Bremen. Ihr Geschäftsführer Dr. Peter Valting erzählt, wie sie das machen.
Bei vielen Familienförderungen werden die Bedürfnisse alleinerziehender Eltern nicht immer berücksichtigt. In Brandenburg kümmern sich die SelbstHilfegruppen Alleinerziehender (SHIA) darum.
Die Kaspar Hauser Stiftung bietet Menschen mit Behinderung Ausbildung, Beschäftigung und Betätigung. Das schafft sie auch wegen ihrer Gemeinnützigkeit. Wir haben Vorständin Birgit Monteiro dazu befragt.