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In Gedenken

         Wir betrauern den Tod von Elisabeth Haap

Traueranzeige Elisabeth Haap

 

Als ich erfahren habe, dass Sissi gestorben ist, war ich  völlig durcheinander. Vor ein paar Tagen hatte ich noch ein gutes Telefongespräch mit Ihr. Ich kannte Sissi als jemanden der zuverlässig und mit sanfter Durchsetzungskraft für den Baype in einigen Gremien saß und die Belange der Mitglieder des Baype vertrat. Dabei war sie hochkonzentriert und ist immer mit guten Argumenten aufgetreten. Die letzte Veranstaltung, die sie besuchte, war unsere Mitgliederversammlung in Pfaffenhofen. Wir danken Sissi für ihre Leistung als Beirätin in unserem Verband und ihr unermüdliches Engagement.

In Gedenken der Vorstand des Baype

Gez. Martina Heland-Graef

 

 

Elisabeth ist im Oktober einem Krebsleiden erlegen.
Wir sind dankbar dafür, dass wir sie kennen durften. Elisabeth wird uns als eine warmherzige, gebildete und hochintelligente Frau in Erinnerung bleiben. "Sissi" war ein echter Glücksfall für die bayerische Selbsthilfe. Ihr Einsatz wird sich weiter auswirken – in den Gremien in die sie ihre fachlich Kompetenz als Verwaltungsbeamtin einbrachte – und in unseren Herzen.

Hinter Elisabeth liegt ein schweres Schicksal mit schrecklichen, traumatisierenden Psychiatrieaufenthalten. Überfallartig eintretende Krisen machten ihr auch kleinere Reisen schier unmöglich und zwangen sie zu langen Pausen. Trotzdem konnte sie ihre Erfahrungen fruchtbar machen und brachte sich und ihre jahrzehntelange Selbsthilfegruppenerfahrung ein. Elisabeth  gestaltete die Arbeit in verschiedenen hochkomplexen Gremien mit.

Bereits 2008 hatte sie, zusammen mit zwei weiteren Frauen, die ersten Forderungen des BayPE auf den Weg gebracht was der inhaltlichen Entwicklung des Vereins einen starken Aufschwung gab.

Als Prof. Pogarell 2018 eine Ansprechpartnerin der Selbsthilfe für den Teil-Neubau der Psychiatrischen Klinik in der Nußbaumstraße suchte, war von Vorteil, dass Elisabeth bereits in Haar den Krankenhausneubau mitberaten hatte. Jetzt ist es leider zu spät für ihren Rat. Elisabeth hätte sicher wieder einmal dafür gesorgt, dass die Stimme der Psychiatrie-Erfahrenen ernstgenommen wird.

Ihre fröhliche Stimme mit ihrem freundlichen Münchner Tonfall ist noch nicht ganz verstummt. Mit Elisabeth zusammen arbeiten zu dürfen gab und gibt der Seele Kraft und der Selbsthilfe Sinn.

Gez. Gottfried Wörishofer

 

 

 

 

 

 

        Wir betrauern den Tod von Almuth Rönner

Almuth Rönner

Mit ihrer Energie, ihrem Glauben an die Machbarkeit von Veränderung und ihrer internationalen Erfahrung bis hin zur Psychiatrie in Indien fand sich Almuth nicht ab mit Verhältnissen, die zum Resignieren einladen. Wir sind dankbar für Almuths Jahre im Vorstand, für ihr Engagement für die UN-Behindertenrechtskonvention, ein bayerisches Hilfegesetz den Open Dialogue und vieles mehr. Almuth ist 1960 geboren. Als sie am 30. Mai 2014 starb, stand ihr gepackter Rucksack neben ihr. Er stand bereit als wäre sie grade gekommen und würde bald wieder aufbrechen. Möge Ihre Erinnerung in uns lebendig bleiben und bunte Früchte und Blumen tragen.

 

Achim Kuck, Martina Heland-Graef und Margarete Blank

für den Vorstand

des Bayerischen Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener e.V